REIHENKLEMMEN
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Nachfolgende Produktserien werden im Rahmen unserer Portfolio-Weiterentwicklung durch eine modernisierte Lösung ersetzt. Alle Informationen zu Umstellung, Verfügbarkeit, Nachfolgeprodukten und Übergangsphase finden Sie hier:
Reihenklemmen sind elektromechanische Komponenten, die in Schaltschränken oder Stromkreisverteilern eingesetzt werden, um Drähte, Adern und Leitungen lösbar und sicher zu verbinden. Sie verteilen im angeklemmten Zustand Strom oder elektrische Signale innerhalb des Schaltschranks über eine Leitung.
Reihenklemmen werden nebeneinander auf Hutschienen montiert und im Schaltschrank installiert. An die Anschlüsse der Reihenklemmen werden ankommende und abgehende Leitungen von anderen elektrischen Komponenten oder Geräten angeschlossen und so in ein komplexes Gesamtsystem eingebunden. Die wesentliche Aufgabe von Reihenklemmen in der Elektrotechnik ist es, elektrische Leitungen zu verbinden und z. B. Gebäudeinstallationen, Energietechnik, Maschinen und Anlagen zu steuern oder zu überwachen.
Reihenklemmen dienen dem Anschluss von Leitungen an Verbindungsstellen von Stromkreisen und Steuerstromkreisen bei der Stromverteilung oder der Signalverteilung von Sensoren und Aktoren. Die Klemmen werden in der Regel in Schaltschränken eingesetzt, wo sie auf Klemm- bzw. Hutleisten montiert werden.
Unterschieden werden dabei:
- Reihenklemmen mit kleinem Nennquerschnitt (1,5 mm² und 2,5 mm²), die in erster Linie für die Signalverteilung von Sensoren eingesetzt werden.
- Reihenklemmen mit Nennquerschnitt von 4 mm² oder 6 mm²; sie werden meist als Klemmen für Aktuatoren wie Pneumozylinder, Elektromotor u. Ä. genutzt.
- Reihenklemmen mit einem Nennquerschnitt von 10 mm²und mehr sind oftmals für die Stromverteilung mit höherem Spannungsniveau im Einsatz.
Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine allgemeingültige gesetzliche Verpflichtung zur Verwendung von Reihenklemmen. Allerdings gibt es Ausnahmen bei besonderen Anwendungen – etwa bei der Errichtung von elektrischen Anlagen in feuergefährdeten Betriebsstätten. Laut DIN VDE 0105-100/A1 steht müssen elektrische Anlagen wiederholt geprüft werden. Ein wesentlicher Prüfaspekt ist die sogenannte Isolationsmessung, z. B. zwischen Neutralleiter und Schutzleiter. Für diese Messung ist es erforderlich, den Neutralleiter jedes Stromkreises zu trennen. Daher fordern DIN VDE 0100-718 und VdS 2033 den Einsatz von N-Trennklemmen in öffentlichen Einrichtungen, gewerblichen oder industriellen Arbeitsstätten und feuergefährdeten Betriebsstätten.
Wie viele Reihenklemmen Sie maximal auf einer Hutschiene platzieren können, hängt von Klemmentyp, Anschlusstechnik und Leitungsquerschnitt ab. Dabei ist es in der Praxis oft gar nicht sinnvoll oder notwendig, die theoretisch mögliche Höchstanzahl an Reihenklemmen auf einer Klemmleiste auszureizen. Besser ist ein strukturierter Aufbau mit ausreichend Freiräumen. So sind Auf- und Umbau, Wartung und Inspektion am einfachsten, und die Übersicht im Schaltschrank bleibt erhalten.