• 18.03.2018
Erleuchtung auf ganzer linie

Innovative Verbindungstechnik unterstützt zuverlässige und dynamische Architekturbeleuchtung 

Immer mehr Städte und Gemeinden folgen dem Trend, ausgewählte Bauwerke durch Licht eindrucksvoll in Szene zu setzen. Ob historische Gebäude, Wahrzeichen, Parks oder Brücken – architektonische Beleuchtung wertet den öffentlichen Raum auf. Insbesondere der Einsatz hochentwickelter LED-Systeme macht eine energieeffiziente und moderne Illumination möglich. Mit der Lichtinstallation im Außenbereich ergeben sich jedoch auch Herausforderungen, die vor allem die zugrundeliegende elektrische Anschlusstechnik betreffen. Abgesehen von einer einfachen Montage vor Ort müssen die Komponenten so beschaffen sein, dass sie auch unter widrigen Umwelteinflüssen zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig sollten sie den Ansprüchen hinsichtlich Ästhetik und Farbdynamik gerecht werden. Die Lösung hierfür sind innovative Installationssysteme, die optimal auf die spezifischen Umgebungsbedingungen abgestimmt sind.

Spätestens mit Einbruch der Dunkelheit entfaltet Architekturbeleuchtung ihre volle Wirkung. Sie schafft nicht nur eine freundliche Atmosphäre, sondern vermittelt Sicherheit und erhöht den Charme einer jeden Stadt. Dabei erfüllt das künstlich erzeugte Licht längst nicht mehr nur die Grundfunktion der reinen Beleuchtung. Es dient darüber hinaus auch der atmosphärischen Inszenierung. Es setzt gezielt Akzente, weckt Emotionen und belebt innerstädtische Räume. Hier spielt vor allem die LED-Technologie ihre Stärken aus: Neben ihrer Energieeffizienz und langen Lebensdauer verursachen LED-Leuchten kaum Elektrosmog, können nahezu jeden Farbton darstellen, weisen ein robustes Schalt- und Dimmverhalten auf und lassen sich über geeignete Schnittstellen in moderne Steuersysteme einbinden. Auf diese Weise ergeben sich völlig neue Einsatzgebiete der architektonischen Beleuchtung.

Die Illumination öffentlicher Bauwerke und Anlagen unter Berücksichtigung pragmatischer und ästhetischer Aspekte gehört zu den anspruchsvollsten Beleuchtungsaufgaben. Schließlich handelt es sich um Installationen im Außenbereich, die zum Teil an schwer zugänglichen Orten montiert werden sowie unter extremen Bedingungen stets einwandfrei funktionieren müssen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die elektrische Anschlusstechnik. Die zum Einsatz kommenden Lösungen müssen sowohl funktional als auch zuverlässig sein, eine einfache Montage und Wartung ermöglichen und darüber hinaus den Ansprüchen moderner Lichttechnik Rechnung tragen. Wie sich dies mit einer intelligent aufeinander abgestimmten Installationslösung realisieren lässt, zeigt das Bamberger Unternehmen Wieland Electric anhand seines RST-Steckverbindersystems.

Optimal für den Außenbereich ausgelegt

Ständige Temperaturwechsel, hohe UV-Strahlungen, Wind, Feuchtigkeit und nicht zuletzt mechanische Beanspruchungen – Elektroinstallationen im Außenbereich sind in der Regel extremen Bedingungen ausgesetzt. Um Materialermüdung, Wassereintritt und letztendlich den Ausfall der Beleuchtung zu vermeiden, ist ein optimales Zusammenspiel zwischen den eingesetzten Materialien und den ganz spezifischen Umgebungsbedingungen entscheidend. Mit RST stellt Wieland ein weltweit etabliertes, wasserdichtes System zur Verkabelung und Versorgung von Außenleuchten sowie anderen elektrischen Verbrauchern im Außenbereich zur Verfügung. Als durchgängiges System von der Steckdose bis zur Leuchte verfügt es über robuste Schnittstellen für die Elektroinstallation und erfüllt alle Anforderungen hinsichtlich Funktionalität und Sicherheit. Eine weitere Herausforderung bei der Beleuchtung imposanter Bauwerke ist die Montage. Diese erfolgt teils an schwer zugänglichen Orten sowie über weite Distanzen. Aus diesem Grund sind die RST-Steckverbinder auf eine installationsfreundliche Handhabung ausgelegt und verfolgen streng den Systemgedanken. Komplexe Installationen können flexibel aufgebaut und Verbraucher einfach steckbar in die Installation eingebunden werden. Mechanische Kodierungen innerhalb der Produktlinien sorgen für eine klare Trennung unterschiedlicher Stromkreise, sodass gefahrbringende Fehlsteckungen ausgeschlossen sind. Durch den intelligenten Twistlock-Verriegelungsmechanismus rasten die Steckverbinder beim Zusammenstecken automatisch ein und geben dem Anwender ein klares Feedback über die korrekte Endstellung.

Eindrucksvolles Lichterspiel in Schottland

Ein kürzlich abgeschlossenes Großprojekt von Wieland Electric zeigt ganz konkret, wie das RST-System den Ansprüchen moderner Architekturbeleuchtung optimal gerecht wird. Vor wenigen Monaten wurde in Schottland mit der Queensferry Crossing die längste Drei-Pylonen-Schrägseilbrücke der Welt über dem Meeresarm Firth of Forth eröffnet, welche die Hauptstadt Edinburgh mit dem Norden des Landes verbindet. Konstruiert wie die Golden Gate Bridge, weist die Brücke eine Gesamtlänge von über 2.600 Metern auf und verfügt über 210 Meter hohe Pylonen. Der eindrucksvolle Baustil wird durch eine intelligent konzipierte Beleuchtung unterstrichen, dessen elektrische Verbindungstechnik auf dem RST-Steckverbinder-System von Wieland fußt. Die Schrägseilbrücke erstrahlt nachts wie ein Lichterstrom über dem Meeresarm und wird zudem durch spektakuläre Lichtspiele gekonnt in Szene gesetzt. Hierfür werden die fast 3.000 Leuchten oberhalb des Straßendecks mit Energie und Steuersignal angefahren. Dabei kommt das DMX 512 Protokoll aus der Bühnentechnik zum Einsatz. Das robuste Signal überbrückt Reichweiten bis zu 1.200 Meter, zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus und ermöglicht eine Vielzahl an Teilnehmern. Die Wahl des Steckverbinders fiel auf den 5-poligen RST MINI 16i5 von Wieland. Dieser ist für die Übertragung von Energie und Daten ausgelegt und erfüllt – wie alle Wieland-Steckverbinder für den Außenbereich – die Schutzart IP66, IP68 und IP69. Dadurch sind sowohl die Steckverbindung als auch die Leuchte derart geschützt, dass weder von außen noch von innen Wasser eindringen kann. Mit den Projekterfahrungen von Wieland war es möglich, das System durch unterschiedliche Kodierungen für die Strom- und DMX-Versorgung unverwechselbar zu gestalten. In Kombination mit den UV-beständigen, geschirmten Outdoor-Leitungen, welche eine geringe Signaldämpfung aufweisen, wird zudem die Übertragung des DMX-Signals über große Entfernungen ermöglicht.

Von den Vorteilen der vorgefertigten und steckbar installierten RST-Komponenten von Wieland profitierten die Projektverantwortlichen auch in logistischer Hinsicht. So wurde im Vorfeld das komplette Konzept für die elektrische Verbindungstechnik in Zusammenarbeit mit dem britischen Elektromechanik-Fachbetrieb SES Engineering Services entwickelt und realisiert. Die Kombination aus 122 vorgefertigten Brückenelementen und 440 vorkonfigurierten Servicemodulen, die in der projektspezifischen Offsite-Fertigungsstätte von SES am Standort Queensferry Crossing hergestellt wurden, haben zusammen mit der strukturierten Verdrahtungslösung von Wieland die logistischen Anforderungen deutlich reduziert. Gleichzeitig konnten die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken des Projekts vor Ort minimiert werden.
 

Fazit

Die Möglichkeiten der Lichtgestaltung im Außenbereich sind heutzutage so vielfältig wie nie. Insbesondere die rasante Entwicklung der LED-Technologie hebt Architekturbeleuchtung in ganz neue Dimensionen. Immer mehr Städte und

Gemeinden nutzen dieses Potenzial und setzen innovative Lichtkonzepte um, welche nicht nur der Orientierung und Sicherheit im urbanen Raum dienen, sondern auch mit Farben und Effekten spielen. Die Grundlage hierfür schafft die elektrische Verbindungstechnik. Durch die Wahl eines geeigneten Steckverbindersystems kann die Montage auch an schwer zugänglichen Orten einfach durchgeführt sowie eine zuverlässige Beleuchtung im Außenbereich sichergestellt werden. Wie Wieland Electric am Beispiel der schottischen Schrägseilbrücke Queensferry Crossing zeigt, lässt sich zudem durch innovative Verbindungstechnik die Dynamik des Lichts optimal nutzen, sodass mit dem passenden Steckverbinder farbige Lichterspiele bei gleichzeitig zuverlässiger Funktionalität realisiert werden können.

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